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Kontrollübersicht:
Im ersten Halbjahr 2025 wurden 530 Container kontrolliert und dabei 8 Container aus den Ländern Ägypten, Indien, Libanon, Saudi-Arabien und USA verfügt. Lebende Organismen oder Spuren davon wurden in 5 Containern aus Indien und Vietnam gefunden.
Fotos einer Holzverpackung aus Indien vom Mai 2025:
Sinoxylon unidentatum. https://pflanzengesundheit.julius-kuehn.de/dokumente/upload/sinoxylon-unidentatum_express-pra.pdf
Für ISPM 15-Import-Kontrollen wurden im ersten Halbjahr 52% des Kostendaches dem BAFU in Rechnung gestellt. Im Exportbereich sind die beabsichtigten Kontrollen stark im Rückstand. Im ersten Halbjahr wurde erst 29% des Kostendaches für Exportkontrollen beansprucht. Werner Schönenberger wird nächste Woche jeden Kontrolleur auf seine pendenten 2025-Kontrollen aufmerksam machen.
Aktivitäten auf Wirkung hinterfragen:
Im Anhang ist ein BAFU-Leitfaden zur Entwicklung von Wirkungsmodellen zu beachten. Wirkungsorientiert handeln bedeutet, Massnahmen so auszurichten, dass sie beabsichtigte Veränderungen bei Zielgruppen bewirken. Der Fokus soll von der reinen Durchführung von Aktivitäten auf die tatsächlich erzielten Ergebnisse und deren langfristige Auswirkungen gerichtet werden.
Für uns bedeutet dies, unnötige Administration und Leerläufe zu vermeiden und bei ISPM 15-Kontrollen mehr Leistung und Wirkung zu erzielen.
Versäumten Voranmeldungen auf der Spur:
Für Importeure von bestimmten Waren mit Holzverpackungen aus Drittländern besteht seit der Einführung des ISPM 15-Standards eine Voranmeldepflicht. Anders als in vielen europäischen Ländern haben wir als Kontrollorganisation keinen direkten Zugang auf die Zolldatenbanken. Wir bauen unsere Kontrolleinsätze auf Voranmeldungen von Importeuren auf. Beim Abgleich der Voranmeldungen mit abgestimmten Daten des Zolles treten immer wieder dieselben Fragen auf: Sind bei der Sendung Holzverpackungen dabei? Wurde die Sendung im Ausland schon kontrolliert oder ist sie bei uns einfach nicht angemeldet worden. Vermehrt werden wir «schwarze Schafe» überwachen und sie auf ihre Voranmeldepflicht aufmerksam machen.
Im Rahmen von wirkungsorientierten Kontrollen versuchen wir risikoarme Kontrollen zu reduzieren und vermehrte Stichproben bei Importeuren mit lückenhaften Voranmeldungen durchzuführen. Dabei versuchen wir bei regelmässigen Importeuren Systemlösungen auf der Basis eines internem ISPM 15-Sicherheitskonzeptes auszuarbeiten. Dabei wird vermehrt auf Selbstkontrolle und vereinfachte Administration gesetzt. An der ERFA-Tagung werden wir erste Lösungen und Praxiserfahrungen vorstellen.
EPAL im Clinch mit dem ISPM 15-Standard?:
Google antwortet auf die Frage, wer darf Euro-Paletten reparieren wie folgt: Die nötige Reparatur einer Palette erfolgt allerdings ausschließlich durch Unternehmen und Fachleute, die dazu qualifiziert sind, die Reparatur nach DIN-Normen und EPAL-Lizenz durchzuführen. Das Grundprinzip scheint einfach: Defekte Teile entfernen und durch neue Bretter und Klötze ersetzen. Aufgrund der IPPC-Behandlung können die Holzpaletten auch problemlos in die ganze Welt exportiert werden.
Ganz so klar wie Google den Euro-Paletten-Standard erklärt, scheint aber die Erfüllung des ISPM 15-Standards nicht zu sein. Von 21 registrierten und EPAL-lizenzierten Reparaturfirmen werden nur 5 Firmen von uns auf die Einhaltung des ISPM 15-Standards überprüft. Von den 12 lizenzierten Euro-Paletten-Herstellern werden aktuell 8 von uns periodisch überprüft.
Die Einhaltung und Kontrolle des ISPM 15-Standards bei EPAL-Lizenznehmern wird an unserer jährlichen ERFA-Tagung vom 16. September in Villmergen ein Kernthema sein.
ALB-News aus dem Blätterwald:
https://www.nul-online.de/themen/artenschutz-und-biotopverbund/article-6991364-201984/spezifizierte-wirtsbaumarten-des-asiatischen-laubholzbockkaefers-.html
Leitfaden zur Entwicklung von Wirkungsmodellen
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